3 Dinge, um Deine innere Realität zu verbessern

Wenn wir unaufmerksam sind und nicht merken, was in uns selbst vorgeht, kann uns unsere eigene innere Realität, die wir kreieren, schnell Probleme machen und uns immer wieder mit den gleichen Schwierigkeiten und Enttäuschungen konfrontieren.

Hier sind drei Schritte mit denen Du das formelhafte Bilden Deiner Realität zum Positiven beeinflussen kannst und damit Deine Lebenserfahrung bereichern und Dich persönlich weitereentwickeln kannst.

1. Beobachte Dich selbst und erkenne Deine Automatismen

Das klingt doch leicht, ist allerdings recht komplex und gar nicht so einfach. Wir tendieren dazu Dinge als gegeben anzusehen: „Es ist doch, wie ich es wahrnehme.“

Bilden tun wir unsere innere Wahrnehmung dabei aus unserem Erfahrungsschatz, vorbesetzten Annahmen, und daraus resultierenden Schlussfolgerungen die wir über die jahre allesamt wohlmeinend gut als unsere Referenzen zu einem Handlungs- und Denkkatalog zusammengestellt haben, aus dem wir immer nur automatisch das Passende herausziehen.

All das passiert in der Regel unbeobachtet. Und genau hier liegt Dein Ansatzpunkt! Werde Dir bewusst über Deine Gefühle und Deine Gedanken, in jedem Moment. Werde Dir bewusst über Dein Selbstkonzept, das Du von Dir hast, und das viele Deiner Entscheidungen und Reaktionen automatisch bestimmt.

Frage Dich so oft wie möglich: Was denke ich gerade? Was fühle ich gerade?

Mache Dir diesen Schritt zur Gewohnheit. Selbstbeobachtung sollte Dein neuer Automatismus werden.

2. Versuche Deine Realität zu verstehen

Schau Dir jetzt genau an, was Du an Dir beobachtest und versuche es zu verstehen. Versuche herauszufinden, was gerade wie in Dir abläuft.

Das gelingt am besten, wenn Du Dir beobachtete Gefühle, Gedanken und Deine Meinungsbildung von außen anschaust, wie ein Wissenschaftler sein Beobachtungsobjekt, um herauszufinden, wie es funktioniert.

Frage Dich so oft wie möglich selbst: Welcher Zusammenhang besteht zwischen meinen Gefühlen und Gedanken? Wie kommt es, dass ich jetzt gerade so denke, wie ich gerade denke? Wie spielt mein eigenes Selbstkonzept gerade in meine geplante Entscheidung, Reaktion oder Denkweise rein?

3. Reflektiere und lerne die Vielfalt der Möglichkeiten zu sehen

Jetzt, wo Du einen Überblick über das hast, was überhaupt in Dir vorgeht, prüfe welche Alternativen es gibt. Würde sich ein Gefühl ändern, wenn Deine Denkweise eine andere wäre? Wie wäre diese Veränderung?

Bedenke, dass Du fortwährend eine Interpretation Deiner Wahrnehmung erlebst. Könnten die Dinge nicht auch ganz anders sein? Spiele gedanklich mit alternativen Interpretationen Deiner Wahrnehmung? Vermeide Schubladendenken und Automatismen. Sie nehmen Dir jedweden Freiraum für Möglichkeiten, Entwicklung und wahren Zugang zu Dir und anderen Menschen.

Du bist nicht allwissend, nicht unfehlbar und kannst davon ausgehen, dass die Dinge eigentlich nie so sind, wie Du meinst, dass Sie sind. Stell Dir so oft wie möglich die Frage: Gäbe es eine alternative Sichtweise auf die Dinge, eine andere Interpretation?

Podcast zum Thema

Weitere Blogartikel

Jan Soeren arbeitet als Bewsusstseins-Coach und -Berater für Daseinsorientierung, Selbstentwicklung und natürliche Spiritualität.

Er berät und begleitet Menschen, die sich eine Veränderung hin zu einem natürlichen Dasein im Einklang mit sich selbst wünschen.

Sein Blog ist so natürlich und echt, wie er selbst. Hier findest Du authentischen Erfahrungs- und Wissensaustausch direkt von Mensch zu Mensch!

Mehr über Jan Soeren ›

Newsletter

Über Neuigkeiten informiert bleiben

Im Newsletter gibt es tiefer gehende Impulse und Anregungen für Menschen, die mehr im Einklang mit der eigenen Natur leben wollen.

Newsletter-Abonnenten erhalten außerdem exklusive Ermäßigungen auf Beratungs- und Coaching-Angebote.

Zur Newsletter-Anmeldung ›